Einsaat erster Streich

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April 13, 2014 von Andreas

Gestern hat eine Gruppe von 3-4 Leuten den größten Teil unserer Ackerfläche eingesät. Von den insgesamt rund 3.600 Quadratmetern wurden vom Maschinenring Deutschlandsberg um knappe 200 Euro rund 3.000 Quadratmeter von Wiese auf Acker umgebrochen und mittels Kreiselegge vorbereitet. Das Saatbett ist gut krümelig, die Erde locker.

Zuerst pflockten wir zwei Wege aus, sodass sich vier Parzellen ergaben. Der Plan ist, diese Parzellen im Sinn der Fruchtfolge zu rotieren. Die Abmessung erfolgte mit einem Ausdruck des Grundstücksplans und per Schrittmaß.

Dann säten wir auf einer Parzelle Gründüngung ein, auf der zweiten Kürbis und der dritten verschiedenes Feingemüse. Die vierte wird nach Ostern mit Erdapfel bepflanzt.

Als Gründüngung säten wir drei getrennte Streifen Sonnenblume, Buchweizen und Phazelie. Man darf gespannt sein, ob wir die richtige Saatdichte mit Handwurf erzielen konnten. Nach der Einsaat wurde die rund 800 Quadratmeter große Parzelle mit der Hand gerecht um die Samen den Vögeln zu verbergen und den Bodenkontakt zu verbessern.

Als Feingemüse wurden Mairübchen, Rote Rüben (Saatband), Weiß- und Rotkraut gesät, möglichst im Endabstand. An das Kopfende der meisten Reihen pflanzten wir Minze aus dem Garten. Diese Parzelle und die danebenliegende wurden randlich mit Sonnenblume eingesät, um einen Schutz gegen allfälligen Pestizidgebrauch des Nachbarn zu bieten.

Der Kürbis wurde zuerst in Reihen im Endabstand auf die Erdoberfläche gesät, danach mit dem Rechen mit ein wenig Erde bedeckt.

Leider hat die für den nahen Bach verantwortliche Behörde Weiden ausgeholzt und den Abraum auf unseren Acker gekippt. Dort konnte nicht geeggt werden. Wir werden diese Misslichkeit dafür nutzen, Erdapfel in diesem Bereich unter Stroh anzubauen. Stroh brauchen wir auch um die Freilandtomaten, die wir bereits vorziehen, später auszupflanzen.

Alles in allem eine zufriedenstellende Aktion, die unsere Befürchtungen zerstreute, der Arbeitsaufwand wäre zu groß. 3-4 Leute brauchten für die genannten Arbeiten bei gemächlichem Tempo ca. 5 Stunden.

Als wichtigstes Werkzeug der kommenden Monate könnte sich freilich die Pendelhacke erweisen, die wir uns zum Zweck der Unkrautbekämpfung zulegen werden. Man darf gespannt sein, wie die Arbeitsanforderung sich dann gestalten wird.

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