Erste Ernten

Hinterlasse einen Kommentar

Juli 13, 2014 von Andreas

P1100027

Heut waren ein paar Leut von uns am Acker, und fotografierten, was unser letzter Eintrag unlängst schon geschildert hatte: schönes Wachstum des meisten, was wir gesät haben; aber ein ebenso schönes Wachstum des Bei- oder Unkrauts (über die politisch korrekte Wortwohl gehen die Meinungen in der Gruppe vermutlich auseinander; aber dazu können wir ja noch im Winter diskutieren :).

Aber langsam und der Reihe nach.

Zuerst mal der Gesamteindruck, ein tolles grün-farbiges, relativ in Parzellen geordnetes Durcheinander. Das erste Foto richtet unseren Blick auf den linken Feldabschnitt, mit Erdapfel auf Stroh, dann auf Erde im Vordergrund, und der Feingemüseparzelle im Hintergrund. Der letzthin gemähte Teil ganz vorne gehört noch zum Acker des Vereins „Bodenfreikauf“. Eine Stelle ist noch mit Stroh bedeckt. Das zweite Foto zeigt den rechten Feldabschnitt, mit Sonnenblume, Buchweizen und Phazelia vorne, der Kürbisparzelle hinten.

P1100062P1100063

Widmen wir uns zuerst den erfreulichen Dingen. Unten ist die Ausbeute eines kurzen Gangs durch die Reihen von Mairübchen und Roten Rüben zu sehen. Da kommen gleich mal ein paar Kilogramm zusammen – und es ist noch haufenweise zu ernten, vor allem bei den Mairübchen, die wir nicht vereinzelt haben. Es wäre zu hoffen, dass die verbleibenden Pflanzen noch schöne Knollen bilden, wenn sie allzu aufdringliche Nachbarn los sind.

P1100026

Erfreulicher Punkt Nummer 2: Rotkraut glüht in schönstem Weinrock.

P1100014

Grünkohl macht sich selbst inmitten konkurrenten Grüns.

P1100013

Erdapfel auf Stroh ist eine Augenweide, und Spitzkraut ist auch Spitze.

P1100057P1100021

Buchweizen wäre gerade erntereif – was wir damit machen wissen wir noch nicht genau. Notfalls bleibt er stehen und wird uns nächstes Jahr als – wahlweise – Bei- oder Unkraut die Saat versauern. Daneben (rechts) die etwas außerirdisch anmutende Phazelia.

P1100035P1100037

So, nun werfen wir ein Licht auf die weniger erfreulichen Aspekte: bei- oder un-.

Zuerst die Situation unserer Roten Rüben. Nur das geübte Auge erkennt sie hier, unverdrossen zwar, aber doch bedrängt. Besser dran ist die Mairübe, die gut aufgegangen ist und sich allenfalls selbst aus dem Rennen wirft, wo wir zu dicht gesät haben. Die Mairübe gibt sich leicht durch das gelbe Laub zu erkennen, das Erntereife signalisiert.

P1100007P1100056

Erdapfel hält sich zwar weitaus besser als dieser Eindruck vermuten ließe. Ganz täuscht dieser aber leider auch nicht. Das zeigt Foto rechter Hand, knapp an der Grenze zur Katastrophe, denn auch die Nachsaat mit Kürbis kam gegen die Hüherhirse mit dem schönen lateinischen Namen Echinochloa crus-galli nicht an.

P1100020

P1100032

Kürbis im Unkrautmeer – es gibt Schlimmeres, denn ein Kürbis, der ist wacker, aber optimal sieht anders aus. Der runde Orange macht sich allerdings ganz gut vor der Sonnenblumenkulisse.

P1100040P1100049

 

Zum Drüberstreuen noch ein Blumenstrauß vom Acker. Wer sagt, dass das Nützliche mit dem Schönen nicht verbunden werden kann.

P1100030

P1100028

P1100033

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Gib deine Email Adresse ein um Updates dieses Blogs zu erhalten:

Schließe dich 21 Followern an

%d Bloggern gefällt das: