Wir brauchen dich! Acker sucht Hände :)

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April 6, 2016 von Andreas

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Die Saison beginnt! Und uns fehlen tatkräftige, engagierte Leute, die einen Acker bewirtschaften und weiterentwickeln wollen!

Wir sind nun im dritten Jahr auf einer rund 3.000 Quadratmeter großen Fläche bei Wettmannstätten südlich von Graz. Der Acker ist gut erreichbar, der Zug benötigt 30 Minuten von Graz nach Wettmannstätten. Von dort aus gehts noch ca. 10 Minuten mit dem Rad gegen die Waldschacher Teiche hin. Die Landschaft ist sehr schön, Bade- und Campiermöglichkeit 5 Minuten von unserem Acker entfernt miteinbegriffen.

Den Acker säumt einerseits eine Bundesstraße, andererseits ein Bach, der auch zum Plantschen einlädt.

Unsere Erfahrungen bisher:

Es ist viel Arbeit! 🙂

Im ersten Jahr haben wir die vorherige Wiese umbrechen und danach eggen lassen. Wir haben Erdapfel, Kürbis, Gründüngung und Kraut und Rüben gesät. Die Erträge waren bei Erdapfel und Kürbis relativ gut.

Im zweiten Jahr bekamen wir erwartungsgemäß arg mit dem Unkraut zu tun. Dennoch haben wir erneut eine recht große Fläche Erdapfel eingesät und verschiedenes Feingemüse. Die Bilanz war gemischt. Kürbis erlitt einen Totalausfall, vermutlich wegen Schnecken. Das Unkraut hat sich den meisten Teil zurückerobert, wobei es noch nicht allzu dicht wächst. Wir haben es daher großteils abgesenst, was auch mit limitierter Arbeitskraft ganz gut geht. Tomaten im Freilandversuch waren eher enttäuschend wegen der Braunfäule. Auch frühreife oder mehrminder resistente Sorten sind offenbar dem Pilz nicht wirklich gewachsen, wenn das Jahr feucht ist.

Nun starten wir also ins dritte Jahr und merken: Wir wollen mehr :).

Vor allem mehr Leute.

Es steht einiges zur Debatte:

  • Soll der Acker teilweise mit Gartenelementen angereichert werden? (Fruchtsträucher, Kompostwälle ausbauen, Dauerkulturen)
  • Wie groß kann die Gemüsefläche sein – wie groß ist demnach die Fläche Gründüngung (Unkraut)?
  • Wie können wir unsere Erträge bei Erdapfel und Kürbis verbessern?
  • Wie können wir mehr Leute dauerhaft einbinden?

Einige Grundsätze sind für uns aber fix:

  • Das Projekt ist kollektiv
  • Ein Teil der Ernte wird verschenkt
  • Alles ist freiwillig
  • Wir führen keine Arbeitslisten außer für die eigene Neugier

Der Acker ist von unserem Verein gekauft worden und wird nicht mehr verkauft.

Hier gäbe es die Perspektive zu diskutieren, die Fläche in eine Landstiftung einzubringen.

Die acht Ursprungsmitglieder des Vereins haben alle unverkäufliche und lebenslange Fruchtgenussrechte an der Fläche. Diese Vorkehrung schützt die Fläche unter anderem vor dem Verkauf (weil alle zustimmen müssten, was unwahrscheinlich ist).

Wenn du Interesse hast mitzuwirken, dann melde dich bitte bei Andrea*s Exner, andreas.exner ÄT aon.at

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